Die Königin der Berge im DUALBREEDING-Video – Erfolgsbeispiele aus der Praxis

Im Rahmen des nationalen Programmes für ländliche Entwicklung (PSRN) – Untermaßnahme 10.2 Biodiversität – hat die Nationalen Vereinigung der Züchter der Grauviehrasse eine Videoreihe erstellt, in der die Ergebnisse des Projekts „Dual Breeding“ vorgestellt werden. Andreas Tauferer, Obmann der Nationalen Vereinigung der Züchter der Grauviehrasse fasst die Eckpunkte des Projektes folgendermaßen zusammen: „Biodiversität, Tiergesundheit und Umweltschutz sind unterschiedliche Themen. Das Projekt „Dual Breeding“ vereint all diese Aspekte unter dem Deckmantel einer nachhaltigen Viehwirtschaft in sich. Anhand dreier Erfolgsbeispiele aus der Praxis geben Züchter einen Einblick in ihre tägliche Arbeit mit dem Grauvieh und zeigen mit viel Leidenschaft, wie sie die Produkte des Grauviehs zu traditionellen Delikatessen veredeln“.

Link: https://www.youtube.com/channel/UC8xgIkaZ50sQMn1Qr7dbGHQ

Zuchtwert Zellzahl – aktuelle Ausgabe

Die aktuelle Ausgabe 2020 der Zuchtwerte Zellzahl (somatic cell score, SCS) wurde veröffentlicht. Im Abschnitt  Dienstleistungen – Zuchtwerte PSRN 10-2 sind die Zuchtwerte Zellzahl für Stiere mit einer Sicherheit im Zuchtwert von mindestens 80% konsultierbar.

Der SCS-Zuchtwert für weibliche reproduktive Tiere ist direkt in den Anpaarungsplänen publiziert, die den Züchtern über den reservierten Zugriff (Login-Bereich) zur Verfügung gestellt werden.

Die Zuchtwertdaten für die Grauviehstiere der aktuellen KB-Kampagne können stattdessen in der Sektion Dienstleistungen – Stierdaten für KB-Einsatz eingesehen werden.

Der Zuchtwert SCS wird als Relativzuchtwert veröffentlicht und ist so standardisiert, dass die Basis einen Mittelwert von 100 Punkten hat und die Streuung der wahren Relativzuchtwerte auf 12 Punkte eingestellt ist. Zuchtwerte über 100 sind züchterisch positiv, sie bedeuten eine niedrigere Zellzahl.

Landwirtschaftsministerium genehmigt Reglement des Zuchtprogrammes der Grauviehrasse

Mit Dekret Nr. 12221 vom 2. April 2020 hat das das Ministerium für Landwirtschafts-, Ernährungs- und Forstpolitik das Zuchtprogramm der Grauviehrasse genehmigt. Das Zuchtprogramm besteht aus den folgenden drei Dokumenten:

  • Reglement zur Durchführung des Zuchtprogramms (Anhang 1);
  • Technische Normen (Anhang 2);
  • Reglement zur Leistungsprüfung auf Prüfstation (Anhang 3).

Die Dokumente sind in der Sektion NATIONALE VEREINIGUNG DER ZÜCHTER DER GRAUVIEHRASSE einsehbar.

DUALBREEDING auf der Messe FIERAGRICOLA 2020 – VERONA

2020 Jänner

Vom 29. Jänner bis 01. Februar 2020 findet in Verona die traditionelle Landwirtschaftsmesse FIERAGRICOLA statt. Die Nationale Vereinigung der Züchter der Grauvierasse beteiligt sich an der diesjährigen Messe zusammen mit ihren Partnern aus dem DUAL BREEDING Projekt. Am Stand der Doppelnutzungsrassen im Pavillon 10 präsentiert die Vereinigung eine Gruppe typischer Grauviehkalbinnen sowie Exemplare der Rasse Pustertaler Sprinzen/Barà. Diese Ausstellung (Aktion 10) ist Teil des mehrjährigen Projektes „DUAL BREEDING – Die Zweinutzungsrassen: ein alternatives Modell für eine nachhaltige Rinderhaltung“. Das Projekt wird vom MIPAAF sowie vom Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) über das Nationale Programm zur Ländlichen Entwicklung (PSRN) 2014/2020 – Untermaßnahme 10.2 – Biodiversität kofinanziert. Verwaltungsbehörde: Ministerium für Landwirtschafts-, Ernährungs- und Forstpolitik – Generaldirektion Entwicklung des ländlichen Raums

 

Am Freitag, den 31. Jänner 2020, findet um 14:30 Uhr die Konferenz „DUALBREEDING – Die Zweinutzungsrassen: ein alternatives Modell für eine nachhaltige Rinderhaltung“ statt bei der die Zwischenergebnisse des Projektes präsentiert werden. Link zum Tagungsprogramm: Locandina Convegno 01-2020.pdf

Offizielle Messewebseite: www.fieragricola.it

ÜBERTRAGUNG DER GENETISCHEN PROGRAMME DER RASSEN PINZGAUER UND PUSTERTALER-SPRINZEN/ BARÀ AN DIE NATIONALE VEREINIGUNG DER ZÜCHTER DER GRAUVIEHRASSE

Das Ministerium für Landwirtschafts-, Ernährungs- und Forstpolitik hat der Nationalen Vereinigung der Züchter der Grauviehrasse mit Wirksamkeit ab 9. Dezember 2019 das Genetische Programm und die Führung des Herdebuches folgender Rinderrassen übertragen:

  • mit Dekret Nr. 38679 vom 04.12.2019 das Zuchtprogramm der Pinzgauer Rinderrasse (mit Herdebuch genehmigt mit Ministerialerlass Nr. 25036 vom 25. November 2011)
  • mit Dekret Nr. 38677 vom 04.12.2019 das Zuchtprogramm der Rinderrasse Pustertaler Sprinzen/Barà, die zu den autochthonen Rassen mit begrenzter Verbreitung zählt (Zuchtprogramm genehmigt mit Ministerialerlass Nr. 17539 vom 18. April 2019).

Die Dokumente sind in der Sektion NATIONALE VEREINIGUNG DER ZÜCHTER DER GRAUVIEHRASSE einsehbar.

DUALBREEDING auf der Messe AGRIALP 2019 – BOZEN

2019 novembre

Im Rahmen der AGRIALP 2019 findet am Samstag, den 9. November 2019, um 16:00 Uhr die Diskussionsrunde „Die Kuh der Zukunft: Nachhaltig und effizient“ statt bei der die Zweckgemeinschaft der Nationalverbände der Zweinutzungsrassen Fleckvieh, Grauvieh, Rendena und Valdostana sowie Reggiana in Zusammenarbeit mit den lokalen Zuchtverbänden die ersten Ergebnisse des Projektes „DUALBREEDING – Die Zweinutzungsrassen: ein alternatives Modell für eine nachhaltige Rinderhaltung” präsentieren. Das Projekt wird vom Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) über das Nationale Programm zur Ländlichen Entwicklung (PSRN) – Untermaßnahme 10.2 kofinanziert.

Pressetext (PDF)

Messeprogramm: https://www.fierabolzano.it/agrialp/de/eventprogramm.htm

EU-Förderung für das Projekt DUALBREEDING

2018 November

DUALBREEDING ist ein innovatives Projekt im Viehzuchtsektor, das von der EU, über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie aus nationalen Mitteln kofinanziert wird. Es wird im Rahmen des Nationalen Ländlichen Entwicklungsplanes, PSRN 2014-2020 – Teilmaßnahme 10.2, durchgeführt.

Die fünf Nationalverbände der Rassen Fleckvieh (ANAPRI), Grauvieh (ANAGA), Rendena (ANARE), Reggiana (ANABORARE) und Valdostana (ANABoRaVa) haben sich vor drei Jahren zusammengeschlossen, um gemeinsam effizient zukunftsfähige Zuchtprogramme entwickeln zu können und damit die nachhaltige Milch- und Fleischerzeugung mit lokalen, an die Standortbedingungen optimal angepassten Rassen sicherzustellen. Das von den fünf Nationalverbänden entwickelte Programm läuft unter dem Titel „DUALBREEDING – Die Zweinutzungsrassen: ein alternatives Modell für eine nachhaltige Rinderhaltung“
(link). Es beinhaltet spezifische Aktionen für die von den Zuchtorganisationen betreuten Rinderrassen sowie weiteren 11 lokalen Zweinutzungsrassen Italiens.

Gewährt wurde der EU-Beitrag für die Erhaltung, Entwicklung und den Schutz genetischer Ressourcen mit Dekret des Landwirtschaftsministeriums vom 23. Februar 2018.

Ministerialdekret:
https://www.politicheagricole.it/flex/cm/pages/ServeBLOB.php/L/IT/IDPagina/12256

ELER: Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums, meist nur unter seiner Kurzbezeichnung ELER bekannt, widmet sich der Förderung von landwirtschaftlichen Tätigkeiten und ländlichen Gebieten durch spezifische Förderlinien innerhalb bestimmter Schwerpunktbereiche. Der Fonds ist die sogenannte 2. Säule der gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP), hat eine begrenzte Laufzeit und wird nach einem Siebenjahresplan verwaltet.

Link: https://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020_de

Normativer Verweis ist die Verordnung (EU) 1305/2013 über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Aktivierung WEB-Seite DUALBREEDING

2018 September

Die Webseite DUABREEDING ist on-line. Sie bietet zusammenfassende Informationen über das Projekt, den Stand der Tätigkeiten sowie der erreichten Ziele. Ebenso enthält sie einen Bereich „Open Data“. Über Verlinkung gelangen Sie zudem zu den Web-Seiten der einzelnen Zuchtorganisationen, die am Projekt DUALBREEDING beteiligt sind. Dort finden Sie weitere Informationen zu den rassespezifischen Aktivitäten der einzelnen Projekte.

Die Seite erreichen Sie über den Link http://www.dualbreeding.com/it/